Birkenzucker / Xylit Informationen

Der große Zuckerkonsum in der Gesellschaft ist immer öfter in der Kritik bei Experten für die Ernährung. Hierbei geht es auch im industrielle Produkterzeugnisse und nicht nur um bewusst zugeführten Zucker. Auf der Verpackung werden oft auch Maltose, Fruktose oder Glukose aufgeführt, letztlich ist aber das auch nur Zucker. Pro Kopf liegt der Zuckerverbrauch bei 35kg im Jahr davon wird das meiste versteckt in Produkten aufgenommen.
Sogar in gesundem Müsli ist viel Zucker vorhanden und dieser sorgt für Karies. Das ist weithin bekannt.

Weniger bekannt ist, welche Alternativen sich zgelassen am Markt befinden, wie zum Beispiel Birkenzucker, Erythritoder auch Stevia. Xylit, auch als Birkenzucker bekannt, hat sich aber als Zuckerersatz mit den meisten Vorteilen herausgestellt.

Produktbild
Wiezucker Xylit (1Kg)
Kräuterladen Echter Birkenzucker (Xylit), natürlicher Zuckerersatz ohne Mais aus Finnland (1 x 1kg)
Wiezucker Premium Birkenzucker aus Finnland Xylit, hergestellt aus Laubhölzern - kein Mais, 1er Pack (1 x 1 kg)
Produktname
Prime
Features
  • Natürliche Alternative zu Zucker: 40% weniger Kalorien als Zucker, süßt und konserviert wie Zucker, gut löslich
  • Verwendung: Besonders gut geeignet zum Backen von Kuchen oder Keksen, Herstellen von Konfitüre, Eis oder Sirup, Süßen von Getränken, Süßspeisen ...
  • Gesund genießen:Gesund genießen: Blutzucker- und insulinneutral, Zahnfreundlich, Frei von Stevia, Aspartam und Acesulfam K, Vegan und glutenfrei, Al...
  • Wiezucker Xylit trägt bei regelmäßigem Gebrauch zum erhalt der Zahnmineralisierung bei
  • Wiezucker Xylit ist süß wie Zucker und schmeckt wie Zucker - kein störender beigeschmack
  • Wiezucker Xylit hat 40% weniger Kalorien im Vergleich zu Haushaltszucker
  • Xylit ist nur süß und hat keinen Nachgeschmack wie zum Beispiel Stevia oder andere Süßstoffe
  • Xylit hat einen niedrigen glykämischen Index von nur 7. Kalorienarm und feinkörnig
  • Hergestellt in Finnland: Nachhaltiger Anbau, transparente Herstellung, Qualitativ sehr hochwertiger Zuckerersatz
  • Birkenzucker hergestellt aus Laubhölzern
  • Original aus Finnland
  • 40% weniger Kalorien als Zucker
PlatzierungPlatz 1Platz 2Platz 3Platz 4
Preis10,99 € 12,49 €8,90 €10,85 €11,90 €
Weitere InformationenBei Amazon kaufen!Bei eBay kaufen!Bei Amazon kaufen!Bei eBay kaufen!Bei Amazon kaufen!Bei eBay kaufen!Bei Amazon kaufen!Bei eBay kaufen!

Vorteile von Xylit/Birkenzucker auf einen Blick:

Trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei
kann zum Zähneputzen und für die Mundspülung verwendet werden
gleiche Süßkraft wie Zucker
enthält 2,4 Kalorien pro Gramm (Saccharose enthält etwa 4 Kalorien pro Gramm)
kann nach und nach 1:1 mit Zucker ersetzt werden, z.B. beim Süßen, Backen etc.
Blutzuckerspiegel steigt nach Verzehr weniger stark an als bei Zucker ( wichtig für Diabetiker)
stillt ebenso das Verlangen nach Süßem

Die Nachteile von Xylit:

höherer Preis der einzelnen Produkte
bei hohem Konsum mögliche abführende Wirkung
für manche Haustiere, vor allem Hunde, giftig

Vorteile von Saccharose:

Macht vorübergehend stark, leistungsfähig, suggeriert Glücksgefühle
Konservierende Wirkung (z.B. bei Marmeladen)

Nachteile von Saccharose:

multiple bekannte gesundheitliche Risikofaktoren (z.B Übergewicht mit all den damit verbundenen Folgeleiden)
pH-Wert bei Konsum in Mundhöhle begünstigt Produktion von schädlicher Milchsäure
bei schlechter Hygiene: Mundgeruch
Möglicherweise Heißhungerattacken
Kinder können bei höherem Konsum übertrieben lebhaft und nervös werden

Xylit-Zucker: Kalorien und Kohlenhydrate in Gegenüberstellung

Saccharose
Preis pro kg 1,58 (Wiener Zucker)
Geschmack Süß…
Wo kaufen? In jedem Supermarkt

Xylit
10,99 (Xucker)
Süß, praktisch gleich wie Zucker, nur mit leicht kühlendem Effekt
Wo kaufen? Internet, Reformhaus, Drogerie

Bei dieser Gegenüberstellung ergibt sich ein eindeutiger Sieger, das Xylit. Nur der hohe Preis ist ein Punkt, der viele Konsumenten zurückschrecken lässt. Man sollte jedoch bedenken, dass man von Xylit weniger braucht, als von Saccharose, da das Verlangen nach Süßem gestillt wird und kein ständiger Hunger auf noch mehr davon entfacht wird.
Da bisher außer auf die erwähnte mögliche abführende Wirkung keine negativen Wirkungen auf den menschlichen Körper bekannt sind und bei Saccharose sehr wohl, spricht wohl mehr dafür, Xylit in den Speisenplan und die Zahnpflege einzubeziehen, und eventuell auch gänzlich gegen den Haushaltszucker auszutauschen.

Was sollten Sie bei Xylit Zucker beachten?
Bei Xylit ist es wichtig, die Herstellung zu berücksichtigen. Billiges Xylit, das aus Mais gewonnen und in China hergestellt wird, ist nicht sonderlich gut. Bei der Firma Xucker auf Amazon oder in einigen Reformhäusern kann man hingegen ohne bedenken das Xylit kaufen – es stammt meist aus Finnland und wird hier aus dem Holzzucker von Buchen oder von Birken gewonnen.

Außerdem sollten sie den Körper langsam an das Xylit gewöhnen. Im Gegensatz zum Sorbit tritt ein Gewöhnungseffekt bereits nach wenigen Tagen ein, aber wenn der Körper aufmal mit großen Mengen konfrontiert wird, kommt es zu Blähungen und Durchfall. Dies sollten Sie auch bei dem Backen, da hier größere Mengen verwendet werden, und ihrem anschließenden Kuchenverzehr beachten.

Ist Süßes mit Birkenzucker also „gesund“?
Karies-Bakterien verklumpen nur im sauren Milieu (pH 4 – 5). Laut dem Amtsblatt der EU kann der pH-Wert des Zahnbelags während des Verzehrs und auch bis zu 30 Minuten nach einem Verzehr von Xylit nicht unter 5,7 sinken. Allerdings sind in der normalen Ernährung noch immer isolierte Kohlenhydrate enthalten wie Mehl, oder verschiedenste Lebensmittelzusatzstoffe.

Das langfristige Ziel, für die Gesundheit, sollte also nicht sein, Zucker gegen den anderen Süßstoff auszutauschen, sondern den Konsum an Süßem generell zu verringern, anstatt jedem „Heißhunger“ auf Süßes sofort nachzugeben. Wichtig ist auch das „natürlich“ nicht gleichzusetzen ist mit „gesund“.

Xylit kann sie zum Beispiel auch bei einer Low-Carb-Diät unterstützen. Oft überkommt einem am späten Vormittag oder abends auf dem Sofa eine unendliche Lust nach Süßigkeiten. In so einer Situation hilft es, etwa einen halben Teelöffel Xylit in den Mund zu nehmen und hin- und her zu schieben. Durch den Geschmack vom Xylit wird das Verlangen nach Süßem ohne die Kalorien besiegt.

Xylit bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Bei Histamin- und Laktoseintoleranz haben die meisten Menschen keine Probleme mit Xylit festgestellt, vor allem bei Zahnpasta oder Kaugummi nicht. Allerdings kann es zu Problemen im Magen-Darm-Trakt führen wenn man es mit Zuckeralkoholen oder Fructose vermischt. Sicher wären Sie würden Sie erst nach einem Abstand von 48 h nach Fructose wieder Xylit zu sich nehmen. Aber so wie bei vielen Nahrungsmittelunverträglichkeiten muss jedermann selbst herausfinden, wie viel er wovon vertragen kann. Inzwischen ist auch bekannt das einige Menschen an einer Xylitintoleranz leiden.

Xylitol ist sicher vielen von Ihnen mittlerweile ein Begriff. Xylitol wird seit vielen Jahren nicht nur als Zuckerersatz, sondern auch für die Kariesprophylaxe verwendet. Mit dem Bekanntwerden von positiven Eigenschaften des Zuckeraustauschstoffs ist nach einiger Zeit auch das Interesse am Xylitol gewachsen. Doch sollten Sie auch wissen, wie diese steigende Nachfrage an Xylitol bearbeitet wird. Folgend werden die Vorteile und Nachteile von Xylitol genauer erläutert.

Was ist das Xylitol?

Xylitol – es ist auch als Xylit, Pentanpentol oder E 967 bekannt – prinzipiell ist das natürlich vorkommender Zuckeralkohol, der sowohl in Pflanzen, als auch beim Menschen binnen des Zuckerstoffwechsels gebildet werden kann. Dies ist der Vorteil von Xylitol im Gegensatz zu synthetisch hergestellten Süssstoffen wie z.B. Aspartam.

Da es sich hierbei um den natürlich vorkommenden Stoff handelt, kann der Körper Xylitol normalerweise erkennen unnd es in den Stoffwechsel aufnehmen und verwerten. Für Hunde allerdings ist Xylitol tödlich, sodass diese nicht an Speisen oder Süssigkeiten gelangen dürfen, die mit dem Xylit gesüsst sind (siehe weiter unten unter „Xylit für Hunde tödlich“).

Die Herstellung vom Xylitol
Die Gewinnung von Xylitol, die schon vor vielen Jahren entworfen wurde, basiert auf der chemischen Veränderung von Holzzucker (Xylose). Holzzucker kommt beispielsweise in Birkenholz, Stroh, Kokosnüssen oder Maiskolben vor und ist auch ein Abfallprodukt bei der Papierherstellung. Die Xylitol-Herstellung aus Holzzucker ist besonders aufwändiges Verfahren, was es teurer macht.
Aufgrund der steigenden Nachfrage an Xylitol gab es mit der Zeit alternative Herstellungsverfahren. Diese sind zwar für die Produktion effizienter, meist profitieren die Endverbraucher allerdings nicht davon.

Xylitol aus Glukose
Xylitol kann inzwischen industriell ebenso aus Glukose hergestellt sein. Den Prozess hat man vom menschlichen Zuckerstoffwechsel abgeleitet: Xylitol wird beim Menschen, als auch während des Verfahrens, mit Hilfe bestimmter Enzyme (Amylase, Glukose-Isomerase, Pullulanase, etc.) aus Glukose produziert. Doch woher kommen die nötigen Enzyme und die Glukose dafür?
Die benötigte Glukose wird zum beispiel aus der Maisstärke gewonnen, die ebenso von gentechnisch verändertem Mais stammen koennte. In der Europäischen Union ist der Anbau fuer Genmais im Vergleich zur USA recht gering, doch hier gibt es ebenso Xylitol, das aus Genmais-Stärke gewonnen ist.
Nun überlegen Sie eventuell „So was würde ich nicht kaufen. Das sollte doch gekennzeichnet sein.“ Aber das ist es nicht unbedingt.
Es besteht hier zwar die Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen, die einfach aus Stärke von gentechnisch verändertem Mais hergestellt worden sind, doch jene Kennzeichnungspflicht besteht in keiner weise zwangsläufig für Zusatzstoffe, die über unterschiedliche Zwischenprodukte aus der Stärke hergestellt worden sind.
Da Xylitol allerdings über viele Schritte entsteht, ist hier die rechtliche Lage nicht voll geklärt und man darf nicht darauf vertrauen, dass Xylitol gekennzeichnet ist, falls es aus Genmais-Stärke hergestellt ist.
Hinzu kommen wird, dass die Enzyme, die bei der Xylitol-Herstellung benutzt werden, hauptsächlich aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen wurden. Auch die Tatsache unterliegt keinerlei Kennzeichnungspflicht.

Xylitol aus GVOs

Neben der Gewinnung aus Glukose koennte Xylitol auch direkt aus gentechnisch veränderten Bakterien (GVOs = gentechnisch veränderte Organismen) gewonnen werden. Diese werden genetisch so verändert, dass sie gewissermassen nichts  mehr machen, außer Xylitol zu fertigen.

Aber über den Nutzen dieses Verfahrens in der Industrie ist fast nichts populaer. Die häufigste Methode der Xylitol-Produktion in der Industrie ist andauernd der enzymatische Prozess über Glukose.

Xylitol in BIO-Produkten

Generell koennte man sagen, dass Hersteller von BIO-Produkten Gewicht darauf legen, dass verwendete Stoffe in keiner weise über Wege hergestellt worden sind, die in irgendeiner Hinsicht auf gentechnisch veränderten Organismen aufbauen.

Sollte es Ihnen wichtig sein, dass das verwendete Xylitol nicht über ähnliche Verfahren hergestellt wurde, setzen Sie sich direkt mit dem entsprechenden Hersteller in Verbindung und fragen Sie dort nach.

Bei uns können Sie den Birkenzucker kaufen den Sie brauchen.

Einige Tipps um gentechnisch hergestellte Produkte im Laden zu erkennen:

Außer bei der Herstellung, die für einige Menschen mit Sicherheit einen Nachteil darstellen, hat Xylitol sehr wohl positive Eigenschaften. Hierbei sollte man allerdings zwischen dem Verzehr und ebenso der Mundhygiene unterscheiden.